Niedersachen klar Logo

Aktuelle Information zum Besuch

In Niedersachsen wurden aktuell zur Verhinderung weiterer Verdachts- und Erkrankungsfälle des Corona-Virus (COVID-19) die verschiedenen Schutzmaßnahmen erneut angepasst:

Ab dem 24.08.2021 gelten für sogenannte Privatbesuche (insbesondere Angehörige, Freunde, wichtige Bezugspersonen) bis auf Weiteres folgende Bedingungen für Gefangenenbesuche:

  • Jede Besuchseinheit umfasst 1 Stunde.
  • Es werden pro Besuchseinheit nur bis zu 2 Plätze im Besuchsraum vergeben.
  • Der Besuch wird jeweils für 2 Besucher/innen pro Gefangenen genehmigt, ausgenommen bei Begleitung eines Kindes bis 14 Jahre. In diesen Fällen beträgt die maximale Besucheranzahl 3 Personen.
  • Die jeweiligen Besucher/innen müssen demselben Hausstand angehören.
  • Besucher/innen müssen für die Zulassung zum Besuch einen offiziellen negativen Schnelltestnachweis (nicht älter als 24h), einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorweisen (auch per App möglich). Von dieser Verpflichtung sind Kinder unter 14 Jahren ausgenommen.
  • Die Mitarbeiter/innen sind angehalten, bei jedem Besucher/ jeder Besucherin mittels Stirnthermometer die Körpertemperatur zu messen. Sollte eine Temperatur über 37,5 °C festgestellt werden, kann der Besuch nicht durchgeführt werden.
  • Die Besucher/innen (auch Kinder ab 6 Jahren) sind während des gesamten Aufenthalts in der Anstalt zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder FFP2-Maske ohne Ausatemventil) verpflichtet. Bitte mitbringen! Ohne einen solchen Mund-Nasen-Schutz kann der Besuch nicht durchgeführt werden. Die JVA Celle stellt keinen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung. Das Tragen sogenannter „Face-Shields“ oder Alltagsmasken wird nicht zugelassen.
  • Besucher/innen haben sich vor dem Betreten des Besuchsraums die Hände zu desinfizieren.
  • Plexiglasabtrennungen auf den Tischen sind gegenwärtig nicht vorgesehen. Gleichwohl ist Körperkontakt nur eingeschränkt erlaubt (nur Handgeben, Handschütteln, kurze Berührung zur Begrüßung bzw. Verabschiedung / keine Umarmungen).
  • Bewegungen im Besuchsraum und die Automatennutzung (Getränke, Süßigkeiten) sind untersagt.

Für Langzeitbesuche existiert aktuell das Besuchsverbot (gem. § 26 Nr. 1 NJVollzG) weiterhin. Auch die Familientreffen werden vorerst nicht angeboten.

Die Möglichkeit, Skype-Kontakte zu nutzen, wird aufrechterhalten.

Besuche von Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälten, Richterinnen/Richtern, Polizeibeamtinnen/-beamten, Gerichtsvollzieherinnen/Gerichtsvollziehern oder anderen Personen, die Gefangene aus beruflichen Gründen persönlich aufsuchen müssen, finden in separaten Räumen, vorrangig im sog. Trennscheibenbesuchsraum statt. Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälte, Richterinnen/Richter, Polizeibeamtinnen/-beamte, Gerichtsvollzieherinnen/Gerichtsvollzieher oder ähnliche Behördenvertreterinnen/-vertreter sind von der Beibringung eines Test-, Impf- oder Genesungsnachweis ausgenommen. Findet der Besuch in anderen separaten Räumen statt, gelten jedoch ebenfalls zwingend die Einhaltung der Abstandsregelung sowie die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes. Zum weiteren Infektionsschutz sind hier auf den Tischen ebenfalls Plexiglasabtrennungen installiert.

Um Wartezeiten möglichst gering zu halten, wird für Besuche aus beruflichen Gründen eine telefonische Anmeldung (05141/911-312 oder -327) empfohlen.


Allgemeine Information zum Umgang mit dem Corona Virus in der Niedersächsischen Justiz finden Sie hier.
Corona   Bildrechte: Pixbay
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln