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Aktuelle Information zum Besuch

In ganz Deutschland und Niedersachsen bestehen zur Verhinderung weiterer Verdachts- und Erkrankungsfälle des Corona-Virus (COVID-19) verschiedene Schutzmaßnahmen.

Seit dem 19.03.2020 gilt daher (gem. § 26 Nr. 1 NJVollzG) für alle Gefangenen der JVA Celle ein Verbot von Besuchen durch Angehörige, Freunde und Bekannte (sogenannte Privatbesuche). Nicht von dem Verbot erfasst waren Besuche von Richterinnen/Richtern, Polizeibeamtinnen/-beamten, Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälten, Gerichtsvollzieherinnen/Gerichtsvollziehern oder anderen Personen, die Gefangene aus beruflichen Gründen persönlich aufsuchen mussten. Diese Besuche finden zurzeit grundsätzlich noch im „Trennscheibenraum“ statt.


Zum 02.06.2020 wird das generelle Besuchsverbot für sogenannte Privatbesuche aufgehoben, jedoch gelten dann bis auf Weiteres folgende Bedingungen für Gefangenenbesuche:


  • Jede Besuchseinheit umfasst 1 Stunde.

  • Es werden pro Besuchseinheit nur bis zu 3 Plätze im Besuchsraum vergeben.

  • Der Besuch wird jeweils nur für einen/ eine erwachsenen/ erwachsene Besucher/ Besucherin pro Gefangenen genehmigt.

  • Die Mitarbeiter/innen sind angehalten, bei jedem Besucher/ jeder Besucherin mittels Stirnthermometer die Körpertemperatur zu messen. Sollte eine Temperatur über 37,5 °C festgestellt werden, kann der Besuch nicht durchgeführt werden.

  • Die Besucher/innen sind während des gesamten Aufenthalts in der Anstalt zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtet. Bitte mitbringen! Die JVA Celle stellt keinen Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung.

  • Besucher/innen haben sich vor dem Betreten des Besuchsraums die Hände zu desinfizieren.

  • Zum weiteren Infektionsschutz sind auf den Tischen Plexiglasabtrennungen installiert.

  • Auf Grund der geltenden Abstandsregelung ist jeglicher Körperkontakt untersagt.

  • Bewegungen im Besuchsraum und die Automatennutzung (Getränke, Süßigkeiten) sind untersagt.

Für Langzeitbesuche existiert aktuell das Besuchsverbot weiterhin. Auch die Familientreffen werden vorerst nicht angeboten.

Die Möglichkeit, Skype-Kontakte zu nutzen, wird aufrechterhalten.

Die Besucher/innen werden gebeten, mit ihrem umsichtigen Verhalten dazu beizutragen, dass in ihrem und im Sinne der Gefangenen die Besuchsbedingungen langfristig wieder den ehemals bestehenden Besuchsmöglichkeiten angepasst werden können.

Besuche von Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälten, Richterinnen/Richtern, Polizeibeamtinnen/-beamten, Gerichtsvollzieherinnen/Gerichtsvollziehern oder anderen Personen, die Gefangene aus beruflichen Gründen persönlich aufsuchen müssen, finden wieder in den üblichen separaten Räumen statt, nicht mehr im Trennscheibenbesuchsraum. Hier gelten jedoch ebenfalls zwingend die Einhaltung der Abstandsregelung sowie die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Zum weiteren Infektionsschutz sind hier auf den Tischen ebenfalls Plexiglasabtrennungen installiert.

Um Wartezeiten möglichst gering zu halten, wird eine telefonische Anmeldung (05141/911-312 oder -327) empfohlen.



Allgemeine Information zum Umgang mit dem Corona Virus in der Niedersächsischen Justiz finden Sie hier.
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